Was ist eine Domain?

Wozu dient eine Domain?

Damit verschiedene Computer bzw. Computer-Netzwerke miteinander über das Internet kommunizieren können, benötigen Sie so etwas wie eine Anschrift, unter der diese erreicht werden können. Eigentlich hat jeder Rechner eine sog. IP-Adresse, die allerdings schwer zu merken sind, da es sich um Zahlenfolgen handelt, die nur durch Punkte voneinander getrennt werden (Bsp.:  10.1.153.129).

Um die Bedienung des Internet zu vereinfachen werden die IP-Adressen in sog. Domains umgeschrieben, so dass sich etwa https://www.it-recht-deutschland.de ergibt.

Bestandteile einer Domain

Man unterscheidet verschiedene Bestandteile einer Domain. Die meisten Domains bestehen aus Top Level Domain (TLD) und Second Level Domain (SLD).

Die TLD ist eine Abkürzung, die entweder eine Länderkennung (z.B. … .der für Deutschland oder … .fr für Frankreich) ist oder einen Hinweis auf den Inhalt (z.B. … .gov für Regierungsorgane der USA oder … .org für nicht kommerzielle Organisationen) gibt.

Die SLD ist in der Regel frei wählbar und ist der individuelle Teil einer Internetadresse (vorliegend: it-recht-deutschland).

Werden Top Level- und Second Level Domain kombiniert, ergibt sich der eigentliche Domainname (z.B. bundesgerichtshof.de).

Erwerb einer Domain

In Deutschland erwirbt man eine Domain bei der DENIC e.G.. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um eine eingetragene Genossenschaft. Bei der Vergabe der Second Level Domains gilt der Prioritätsgrundsatz (“first come, first serve”), wonach  – ohne eine Prüfung der Berechtigung – die Reihenfolge von Anfragen über die Erteilung entscheidet. Voraussetzung für die Zuweisung der beantragten Internetadrsse ist aber die Verbindung mit einer konkreten Webseite.

Für die Anmeldung erhebt die DENIC eine Registrierungsgebühr.

In den meisten Fällen wird die Registrierung der Wunschdomain – sofern diese noch nicht vergeben ist – von dem jeweiligen Internet-Service-Provider vorgenommen.