Kurz-Information: Verbot flüchtiger kosmetischer Mittel mit Zinkoxid

Durch eine Änderung der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 ist es ab 24. Februar 2018 verboten kosmetische Produkte die Zinkoxid beinhalten und womöglich eingeatmet werden können (Sprays, Aerosole, etc.) innerhalb der EU in Verkehr zu bringen. Das Verbot der Bereitstellung beginnt ab 24. Mai 2018.

Als Begründung wird angeführt, dass das Einatmen von Zinkoxid-Partikeln zu Lungenentzündungen führen kann und damit ein Verbot einem hohen Gesundheitsschutzniveau dient.

Wichtig ist, dass diese Verordnung gemäß Artt. 1, 2 Abs. 1 lit. a nur auf kosmetische Mittel anwendbar ist.

Danach sind kosmetische Mittel, Stoffe oder Gemische, die dazu bestimmt sind, äußerlich mit den Teilen des menschlichen Körpers (Haut, Behaarungssystem, Nägel, Lippen und äußere intime Regionen) oder mit den Zähnen und den Schleimhäuten der Mundhöhle in Berührung zu kommen, und zwar zu dem ausschließlichen oder überwiegenden Zweck, diese zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern, sie zu schützen, sie in gutem Zustand zu halten oder den Körpergeruch zu beeinflussen.

Es ist deshalb anzuraten die Produktpalette im Shop entsprechend anzupassen, um Abmahnungen von Mitbewerbern zu vermeiden.

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