Abmahnung im Auftrag der Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG wegen unberechtigter öffentlicher Zugänglichmachung von „Sky Sport“

Wir haben davon Kenntnis erlangt, dass derzeit Abmahnungen im Auftrag der Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG mit Sitz in Unterföhring durch die Berliner Kanzlei JBB Rechtsanwälte (Jaschinski Biere Brexl Partnerschaft mbB) ausgesprochen werden. Die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG bietet ein Pay-TV-Angebot an, das unter anderem die Sendergruppe „Sky Sport“ umfasst. Der Sender besitzt beispielsweise die Live-Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga (ab der Saison 2017/18 nicht mehr wie bisher exklusiv, sondern geteilt mit Eurosport).

Die Übertragung der Programme der Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG erfolgt nach Abschluss eines Abonnements. Im vorliegenden Fall soll der Abgemahnte, der einen gastronomischen Betrieb führt, ein Fußballspiel, dessen exklusive Übertragungsrechte bei dem Sender lagen, seinen Gästen ohne Genehmigung des Senders öffentlich zugänglich gemacht haben. Beanstandet wird nun ein Verstoß gegen § 2 Nr. 6, § 15 Abs. 2, § 22 UrhG.

Verlangt wird von dem Gaststätten-Betreiber, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben sowie Schadensersatz zu zahlen. Daneben bestehe die Möglichkeit, dass der Abgemahnte ein Abonnement abschließe und Schadensersatz entrichte.

 

Sollten auch Sie ein gastronomisches Gewerbe betreiben und eine solche Abmahnung erhalten haben, empfehlen wir Ihnen:

Unterschreiben Sie niemals ungeprüft eine vorformulierte Unterlassungserklärung, denn diese ist oft deutlich zu weitgehend formuliert! Finger weg auch von sogenannten „modifizierten Unterlassungserklärungen“ aus dem Internet, die nichts mit Ihrer konkreten Abmahnung zu tun haben!

Beachten Sie unbedingt die Ihnen gesetzte Frist und nehmen Sie den Sachverhalt ernst! Anderenfalls drohen hohe Folgekosten, da eine Unterlassungserklärung Sie lebenslang gegenüber dem Abmahner verpflichtet. Schon kleinste Fehler oder Unachtsamkeiten können zu hohen Vertragsstrafen führen. Ignorieren Sie eine Abmahnung nicht!

 

Daher empfehlen wir Ihnen eine vorherige Absprache mit einem Anwalt, der mit dem Urheberrecht vertraut ist, um eine bestmögliche Lösung zu finden! Dies hilft Ihnen, unnötige Fehler zu vermeiden. Je früher Sie den Anwalt einschalten, desto mehr Handlungsmöglichkeiten bestehen und desto eher kann eine angemessene Strategie besprochen werden. Wird der Anwalt dagegen zu spät – z.B. nach Zustellung einer Klage – eingeschaltet, ist oft nur noch, aber auch zumindest noch Schadenbegrenzung möglich.

Nutzen Sie deshalb unser Angebot zu einem kostenlosen* Informationstelefonat. Wir klären Sie darin über unsere Erfahrungen und die geeignete Strategie im Umgang mit Ihrer Abmahnung auf.

 

Rufen Sie unverbindlich an unter der Nummer:

0681 / 965 916 80

Oder schreiben Sie eine E-Mail an:

renz(at)it-recht-deutschland.de

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Ihre RAin Anne-Kathrin Renz

 

[* Mit Ausnahme der gegebenenfalls anfallenden Telefongebühren Ihres Anbieters. Keine individuelle Rechtsberatung im Erstgespräch!]