Abmahnung durch die Lentze Stopper Rechtsanwälte PartGmbB im Auftrag der FC Bayern München AG

Derzeit wird vermehrt über Abmahnungen der Münchner Kanzlei Lentze Stopper Rechtsanwälte PartGmBB im Auftrag der FC Bayern München AG berichtet. Bereits vor einigen Wochen berichteten wir über Abmahnungen im Zusammenhang mit Tickets von Borussia Dortmund (https://www.it-recht-deutschland.de/?p=282430); an dieser Stelle möchten wir Sie noch einmal auf die Weiterverkaufs-Problematik von Fußballtickets hinweisen und erläutern, was Sie tun sollten, wenn Sie eine solche Abmahnung erhalten haben.

Grund der Abmahnungen sind behauptete Verstöße gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Ticketerwerb (Ticket-AGB) der FC Bayern München AG, die Veranstalter der Spiele des Bundesliga-Vereins FC Bayern München ist. Dabei sollen die abgemahnten Tickets auf der Verkaufs-Plattform eBay beziehungsweise viagogo angeboten und an Dritte verkauft worden sein.

Dies ist gemäß Ziffer 5.2 der Ticket-AGB untersagt („Der Erwerb zum gewerblichen oder kommerziellen (d.h. mit Gewinn) Weiterverkauf ist untersagt. Untersagt ist dem Kunden insbesondere,

  1. Tickets öffentlich, bei “Auktionen” (insbesondere im Internet, z. B. über eBay) und/oder bei nicht vom FCB autorisierten Verkaufsplattformen (z. B. viagogo) zum Kauf anzubieten,
  2. Tickets zu einem höheren als dem bezahlten Preis weiterzugeben […], vgl. https://tickets.fcbayern.com/internetverkauf/AGB/de/FCB_AGB_Internet.pdf ).

Gefordert werden unter anderem die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie die Zahlung von Rechtsanwaltskosten.

 

Beachten Sie daher vor der Weiterveräußerung von Fußball-Tickets stets die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (Ticket-AGB, auch ATGB genannt)! Dort ist der Weiterverkauf in den meisten Fällen, insbesondere über Internet-Auktionshäuser und andere Online-Plattformen, untersagt. Dies gilt beispielsweise auch für den 1. FC Kaiserslautern e.V. sowie den 1. FSV Mainz 05 e.V.

 

Sollten auch Sie eine Abmahnung der Lentze Stopper Rechtsanwälte PartGmBB erhalten haben, empfehlen wir Ihnen:

Unterschreiben Sie niemals ungeprüft eine vom Abmahner vorformulierte Unterlassungserklärung, denn diese ist oft deutlich zu weitgehend formuliert! Finger weg auch von sogenannten „modifizierten Unterlassungserklärungen“ aus dem Internet, die nichts mit Ihrer konkreten Abmahnung zu tun haben!

Beachten Sie unbedingt die Ihnen gesetzte Frist und nehmen Sie den Sachverhalt ernst! Anderenfalls drohen hohe Folgekosten, da eine Unterlassungserklärung Sie lebenslang gegenüber dem Abmahner verpflichtet und schon kleinste Fehler oder Unachtsamkeiten zu hohen Vertragsstrafen führen können! Auch ein bloßes Ignorieren der Abmahnung kann Sie in größere Schwierigkeiten bringen.

Nutzen Sie unser Angebot zu einem kostenlosen* Informationstelefonat. Wir klären Sie darin über unsere Erfahrungen und die geeignete Strategie im Umgang mit Ihrer Abmahnung auf.

 

Rufen Sie unverbindlich an unter der Nummer:

0681 / 965 916 80

Oder schreiben Sie eine E-Mail an:

renz(at)it-recht-deutschland.de

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Ihre RAin Anne-Kathrin Renz

 

[* Mit Ausnahme der gegebenenfalls anfallenden Telefongebühren Ihres Anbieters. Keine individuelle Rechtsberatung im Erstgespräch!]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.